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Darjeeling mit Early Sunday Morning: Kleiner Kurzurlaub am Strand

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Darjeeling ist dir wahrscheinlich als Lieblingstee deiner Oma bekannt. Oder wenn du ein selbstgefälliges Diplomaten-Kind bist, dann selbstverständlich auch als Stadt in Indien. Abgesehen von diesen beiden Dingen ist Darjeeling aber tatsächlich auch eine Psychedelic-Indie-Band aus der pulsierenden Weltmetropole Wuppertal. 2014 gegründet und im selben Jahr noch die erste EP rausgehauen, war schon nach kurzer Zeit klar: Die drei Jungs wollen was, die drei Jungs können was! Und wer ganz genau hinschaut, erkennt unter den Jungs auch den Tiflis Transit Sänger Till wieder, über deren neue EP Mondaene Dysfunction ich erst letzten September geschrieben habe!

Genauso beherzt wie Jumbo Schreiner auf Galileo Schnitzel zerlegt, werden wir uns jetzt also gemeinsam Early Sunday Morning, der ersten Single-Auskopplung aus dem neuen Album Hokus Pokus widmen. Die zweite Platte der Band erscheint nämlich am 12.04 und hat bestimmt einige Zaubertricks auf dem Kasten! 😉

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So magisch wird das Cover von Hokus Pokus aussehen

Was mir zuerst auffällt: Early Sunday Morning ist mit einer Länge von 2:25 tatsächlich sehr kurz. Der Song startet mit einer surfigen Gitarre und ich werde nach drei Sekunden into it, sofort an einen sonnigen Strand mit Palmen befördert. Die Wellen umspülen sanft meine Füße und irgendwo hinter mir auf dem Gehweg fahren zwei Chicks mit Walkman und Rollschuhen Slalom. Alles ist grainy. Richtige Hawaii-Surfing-Hoola-Hoops Vibes am Start! Nice. Spongebob lässt grüßen!

Dann setzt dieses Percussion-Instrument ein, was meistens wie ein Frosch aussah und früher in der Musik-AG immer dem hyperaktiven Kind gegeben wurde, damit es beschäftigt ist. Das, wo man mit einem Stock über den stacheligen Rücken vom Frosch streichen muss. Kennst du doch!

In der Strophe höre ich dann zum ersten Mal den Gesang. Dieser klingt tatsächlich etwas gedrückt und gequetscht, so als hätte der Sänger irgendwie Schmerzen beim singen. Das fällt aber nicht weiter auf, denn das Gesamtbild, oder eher der Ton ist gesamt betrachtet, dann doch ganz stimmig. 

Kurz und knapp wie er ist, wirkt er fast schon wie ein Teaser-Trailer für Hokus Pokus.

Tja und das war es dann gefühlt auch schon. Strophe, Refrain, Strophe, kurzer Break, dann noch ein paar Runden o why o why o why und zack. Das war dann schon Early Sunday Morning. Darjeeling verabschieden sich mit schüchternem Gekicher. Ich bin nicht mehr am Strand, sondern sitze wieder am Tisch vor dem Laptop. Ein schöner, kleiner Kurzurlaub, irgendwohin, wo die Sonne scheint. Ich denke mir: Ist das vielleicht jetzt so ein Mode-Ding, Songs besonders kurz zu machen? Erst kürzlich hatte ich Friedberg mit Boom vor mir liegen und die Single war auch nur so kurz. 

Anyways, Darjeeling haben mit Early Sunday Morning einen lässigen-Surfer-Vibes Mini-Song vorgestellt, den man auch an jedem anderen Early Morning hören kann! Da bröseln Jack Johnson die Banana Pancakes aus der offenen Luke. Kurz und knapp wie er ist, wirkt er fast schon wie ein Teaser-Trailer für Hokus Pokus. So von wegen:

 

Hey Leute, hier könnt ihr mal kurz reinhören, woran wir so gearbeitet haben, aber für den Rest müsst ihr leider bis April warten.

Well played Darjeeling, well played. Da müssen wir die Gruppe wohl doch noch ein bisschen ziehen lassen, damit sich das ganze Aroma entfaltet! 😉 Ob die Platte in der Gesamtheit auch so laidback daherkommt, werden wir dann sehen. Ich persönlich bin sehr gespannt und gebe damit zurück ins Internet.

Übrigen ist heute auch gleichzeitig Video-Release! Schau dir mal hier das Musikvideo zu Early Sunday Morning an: 

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