Als Dolphin Love im Mai 2021 zum ersten Mal seinen Fußabdruck im Schlamm der deutschen Indie-Szene hinterließ war bereits klar, dass es nicht bei diesem einen Lebenszeichen bleiben sollte. Peu à peu offenbarte Coco, der hinter dem Pseudonym Dolphin Love steckt, die Bandbreite seiner musikalischen Facetten, die nun auf der Debüt-EP “999” zusammengeführt werden.
Als die Promomail mit dem Betreff „August August ‚Liebe in Zeiten des Neoliberalismus'“ Ende Januar in mein Postfach flatterte, wurde ich direkt neugierig. Lange war es nicht her, dass ich Şeyda Kurts Spiegelbestseller „Radikale Zärtlichkeit“ verschlungen hatte, der mich auch noch lange nach dem Umblättern der letzten Seite beschäftigte. Der Albumtitel des Alternative-Indie-Pop-Duos August August versprach mir beim Öffnen der Mail eine künstlerisch-musikalische Verhandlung der Liebe in unserem kapitalistischen System. Recht sollte ich behalten. Im Interview sprechen Kathrin (Gesang, Bass) und David (Gitarre) über die Wertigkeit von Kunst und Liebe, Emanzipation, die Ethik der Zeit und ihr besagtes neues Album „Liebe in Zeiten des Neoliberalismus“.
Nach den beiden vorgängigen Singles „Cold Blood“ & „Justice“ ist es nun Zeit für die Basler Cold Pop-Band, ihren dritten Streich zu präsentieren. Phoam widmen sich in „We Collide“ der Dunkelheit zu. Das dazugehörige beeindruckend inszenierte Livevideo feiert bei uns seine deutschlandweite Premiere.
Ein bisschen wie aus dem Nichts taucht die Münchner Band Barking Orders in German im Herbst vergangenen Jahres auf der Indie-Rock-Landkarte auf. Heute erscheint mit „Scumbags“ die nächste von drei vielversprechenden Singles. Die Premiere des dazugehörigen Musikvideos könnt ihr hier verfolgen.
Eine Song-Kollabo zum Hinfortschweben entfernte Sphären – Yukno featuren auf „Regen“ die Newcomerin Girlwoman.