Alexis Neon sind zurück: Die Traum-Reise geht weiter

Alexis Neon, Wish You Would, Men I Trust, Dream Pop, Single, Newcomer, Pickymagazine, Picky Magazin, Online, Indie, Musik, Indie Musik Magazin, Blog, Review

Alexis Neon sind wieder da! Das Dreampop-Duo aus Kanada setzt mit ihrer Single Wish You Would die Erwartung für ihr Debüt-Album nochmal eine Ecke höher!

Vor einiger Zeit hatte ich Alexis Neon schon mal auf dem Blog. Damals habe ich ein paar liebevolle Worte zu ihrer Debüt-Single Sink Into It verloren. Die Überschrift des Artikels lautete damals Melancholy Moods und was soll ich sagen, Wish You Would macht genau da weiter, wo Sink Into It aufgehört hat. 

Das Erste, was dem versierten Dream-Pop und Indie-Experten beim Hören der Nummer auffällt, ist der sehr ähnliche Klang mit Bands wie Men I Trust oder Munya. Für mich persönlich eine der schönsten Arten, wie Musik klingen kann. Treibende Klänge, welche von sanftem, sehr weiblich klingendem Gesang perfektioniert wird.

Und auch bei Wish You Would haben Alexis Neon wieder ihre ganz eigene Note getroffen. Der zweite Song der Band hat schon nach den ersten Sekunden den klassischen, etablierten Alexis Neon-Sound, erfrischt dabei aber mit neuen Elementen, wie beispielsweise einem Klavier und einem Streichersatz.

Wish You Would klingt sehr fein und fragil

Der Song beginnt mit einem sehr gemächlichen Rhythmus und träumerischer Instrumentierung, das Setting des Songs ist sofort klar. Morgens auf dem Dach den Sonnenaufgang beobachten, eingekuschelt unter weißen Bettlaken existieren, oder mit buntem Regenschirm durchs Universum schweben. 

Dann kommt der Gesang dazu und das selbe Gefühl, was ich damals beim hören von Sink Into It hatte, ist wieder da. Warme Melancholie, etwas ist vorüber. Heute bin ich mal theatralisch unterwegs, daher schreibe ich auch:

Man hört aus diesem Song die unendliche Schwere des Seins, welche hier und da von kleinen Momenten des Lichtes versüßt wird und einen Hoffnungsschimmer durch die dunklen Wolken der Sinnlosigkeit fallen lässt.

*Vereinzeltes Klatschen ist zu hören. Erst leise, dann im Crescendo. Irgendwann steht der ganze Saal. Ich sehe Rollkragenpullover unter Tweed-Jackets. Die Literaten sind begeistert.*

CUT.

Besonders gut gefallen an diesem Song hat mir das Klavier, welches mit der kurzen, aber markanten Melodie dem Song etwas leicht Dystopisches gibt. Vergleichbare Vibes sind unter anderem dem Film Her mit Joaquin Phoenix, insbesondere dieser Szene hier zu entnehmen. Übrigens eines der schönsten Stücke Musik, die jemals geschrieben wurden. Kurz angemerkt an der Stelle.

Die Vorfreue auf das Debüt-Album wächst und wächst 

Zum Abschluss bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer dass ich in Alexis Neon großes Potenzial für die Zukunft sehe. Schon der zweite Song, der so hart überzeugt und mitreißt, da kann das Album eigentlich nur gut werden. Ich persönlich freue mich schon richtig auf ganze 40 oder vielleicht sogar 60 Minuten Alexis Neon-Moods, gepresst auf schwarzes Plastik. 

Hör dir hier Alexis Neon und ihren Song Wish You Would an. Vorsicht, Suchtgefahr:

Vielleicht gefällt dir auch...

picky Tim

Hey du, ich bin Tim und ziemlich picky. Deswegen schreibe ich nur über Musik, die ich selbst sehr gut finde. Ich schreibe oft frech, manchmal auch ernst, aber immer 100% ehrlich. #promise