Stu Larsen bekommt unerwarteten Folk-Anruf

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Stu Larsen aus Australien zeigt auf seinem neuen Song, dass er es immer noch drauf hat. Phone Call from My Lover klingt nach klarem, romantischem Folk.

Ist schon ein paar Jahre her, seit ich den melancholischen Vorzeige-Australier das letzte Mal in den Ohren hatte. Damals hatte ich ihn irgendwo zwischen den Mighty Oaks und Jack Johnson eingeordnet. Witzigerweise ist das mindestens schon drei oder vier Jahre – und er klingt immer noch und unverändert gleich. Klarer Folk, mit melancholisch, romantischer Note.

Als kleine Zusatzinfo: Stu Larsen hat gefühlt schon immer aus einem Koffer herausgelebt. Laut Presse-Info hat er irgendwann in der Vergangenheit alles verkauft, bis auf ein paar Klamotten und seine Gitarre. Dann hat er sich auf eine Weltreise gemacht.

Nicht, dass ich von einem Australier etwas anderes erwartet hätte. Aber normalerweise sind die meisten Leute, die sowas machen von den Eltern finanziert und spätestens wenn die den Geldhahn zudrehen, zerbricht die rosarote Brille und das „If traveling was free you would never see me again“-Feeling ist ganz schnell verflogen. Aber so wie es scheint, ist Stu Larsen noch immer im selben Modus unterwegs. Finde ich sehr lobenswert und authentisch. Auch dass die Musik mindestens genauso schön klingt wie damals. Toller Song, toller Typ, kann man machen, mate! 

Phone Call from My Lover beginnt mit softer Lagerfeuer-Akustik-Gitarre, dazu die emotionale, rauchige Stimme von Stu Larsen. Irgendwann kommt dann dieses percussive Getappe auf dem Gitarrenkörper dazu, was ich an der Stelle übrigens, ausnahmsweise, mal nicht cringy, sondern eher atmosphärisch finde. Interessant, da unerwartet finde ich das Klavier. Es gibt dem ganzen Song einen etwas klassischeren Ton.

Hier kannst du dir den Song anhören: 

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picky Tim

Hey du, ich bin Tim und ziemlich picky. Deswegen schreibe ich nur über Musik, die ich selbst sehr gut finde. Ich schreibe oft frech, manchmal auch ernst, aber immer 100% ehrlich. #promise