JVLY hat mit „tacenda“ alles gesagt, was es zu sagen gibt!

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JVLY aus Australien stellt mit seiner groovigen Neo-Soul Single tacenda die wichtigen Fragen im Leben. Pickymag hat zwar keine Antworten, dafĂŒr aber einen chilligen Artikel auf Lager. 🙂

Seit 2016 produziert der hippste aller Australier namens JVLY, bereits Musik. Nach dem Einschlag seiner ersten Granaten-EP Ache, veröffentlicht der KĂŒnstler dieses Jahr also seine neue, groovige Single tacenda. Tacenda bezeichnet ĂŒbrigens Dinge, die lieber ungesagt bleiben sollten. Man könnte es also auch mit „ruhig“ oder „stillschweigend“ ĂŒbersetzen. Paradoxerweise sollte man mit der Single eher das Gegenteil machen und sie ĂŒberall spielen lassen! 

Eigentlich klingt tacenda ziemlich nach too hot too handle. Das Gesamtkonstrukt ist ziemlich eigen und elektronisch. Ziemlich viel Ear-Candy und Spielereien. Die meisten Produzenten verlieren sich meistens in den Details und basteln am Ende etwas zusammen, was so klingt, als wĂ€re die Katze einmal ĂŒbers Midi-Keyboard getapst. 

tacenda hat zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit besagten QuerschlĂ€gern, anscheinend hat JVLY aber keine Katze, denn es gibt immer eine Konstante im Song, die den Hörer an der Hand hĂ€lt. Als hĂ€tte Picky-Tim es nicht besser gewusst, hier der passende O-Ton:

“This is the first song I finished for a new ep I’ve been writing called ‘Wild Onsen Echoes’. It’s always taken me a long time to finish songs, just dwelling on them even if things aren’t flowing or working out and I think that ends up being a pretty toxic way to create. 

tacenda erinnert mich an drei oder vier andere Songs von KĂŒnstlern, die mich leider nur dunkel aus dem Melodien-GedĂ€chtnis angrinsen. Spotify dagegen spuckt mir ausschließlich KĂŒnstler aus, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Fairerweise sehen die meisten davon aber auch so aus, als wollten sie gar nicht bekannt sein.

Besonders gut gefallen an der Single hat mir der eher dunkle, nachdenkliche Vibe der Musik, der von dem warmen und unkomplizierten Gesang ergĂ€nzt wird. Dazu gibt es noch wie bunten Zucker auf Frozen Yoghurt das ganze Earcandy: Kleine Percussions hier, Ein verstimmtes Piano da. Dann wieder runtergepitchte Stimmen oder eine kleine, angedeutete Bassmelodie auf der anderen Seite. Genau die richtige Menge, dass es zwar schön sĂŒĂŸ klingt, man aber keinen verdorbenen Magen nach dem Hören hat. Oder blutende Ohren und Kopfschmerzen.

Wenn du jetzt Bock auf Frozen Yoghurt hast – You’re Welcome. Warum gehst du nicht einfach raus, holst dir ein Eis und hörst dabei tacenda? Das wĂŒrde JVLY bestimmt gefallen! 😉

picky Tim

Hey du, ich bin Tim und ziemlich picky. Deswegen schreibe ich nur ĂŒber Musik, die ich selbst sehr gut finde. Ich schreibe oft frech, manchmal auch ernst, aber immer 100% ehrlich. #promise

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