Hauskey öffnet die Pforten nach woanders

Der Künster Hauskey sitzt auf einem Basketballkorb. Man sieht ihn von unten, der Himmel ist dunkelblau wie kurz nach dem Sonnenuntergang.

“Natürlich wieder ein Australier” hör ich mich selbst sagen, als ich die Social-Media-Kanäle von Hauskey durchforste. Wer sonst schafft es so entspannten Indie Pop zu produzieren. Wütend und verängstigt klicke ich auf den Knopf, um den Song meiner Playlist hinzuzufügen.

Spaß beiseite, heute stell ich euch den neuesten Release Somewhere vom Newcomer Hauskey vor. Dass der gute Andy Hopkins aus Perth, Australia kommt, konntet ihr der schlechten Einleitung vermutlich entnehmen. Songs schreibt Andy schon seit seinem dreizehnten Lebensjahr, wobei er vor sieben Monaten mit seiner Debüt-Single Slow, erst richtig ins Business eingestiegen ist. Trotzdem merkt man sehr, dass er Ahnung von dem hat, was er macht, denn Somewhere hört sich einfach vollständiger an als viele andere Songs von kleinen Künstlern.

Kommen wir zu Somewhere selbst: Der Track hat so ziemlich alles, was man möchte, nämlich eine verträumte, kratzig-rauchige Stimme über einer geilen Bassline, Drums, die richtig Laune machen und Pausen an genau den richtigen Stellen. Die Lyrics sind zwar was man von Pop erwartet, aber auf keinen Fall schwach. Alles arbeitet einfach richtig gut zusammen und trägt einen förmlich davon in das Irgendwo, worüber Hauskey die ganze Zeit singt.

Hier könnt ihr euch ein kleines Making-of von Somewhere anschauen und unten gehts zum Musikvideo mit Lyrics:

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picky Ben

Hey! Ich bin der Ben und ich bin noch viel mehr picky als mein Bruder Tim! Am liebsten höre ich dreamiges Zeug, bin aber auch offen für Neues so lange ich dazu Viben kann.