Exklusive Videopremiere: MELE mit „Rosalie“

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Hände hoch oder sie schießt (wirklich): MELE veröffentlicht heute exklusiv bei uns das Musikvideo zu ihrer neuen Single „Rosalie“. Liebe, Leidenschaft, Flucht und naja, Straftaten. Picky Jule legt euch nachfolgend sowohl MELE, den Song und natürlich auch das Video ans Herz.

MELE ist süße 25 Jahre jung, studiert am Institut für Musik in Osnabrück und hat gute Chancen, in meinem Spotify-Jahresrückblick 2020 ganz weit oben zu landen. Mit Songs wie Monogamie oder deine cousine hat sie in der Vergangenheit zurecht viel Aufmerksamkeit und Lob geerntet. Auch ich habe es schon mehrfach betont und laufe Gefahr, dass es langsam awkward wird, aber MELE = mein absoluter Girlcrush. Sie nimmt kein, und zwar wirklich gar kein, Blatt vor den Mund und verpackt Themen, die nicht unbedingt Smalltalk-kompatibel sind, mit Charme und Witz zu Popsongs aller erster Güte.

Die am letzten Freitag erschienene Single „Rosalie“ wurde von ihrer Fangemeinde (zu der ich mich absolut zähle) wirklich sehnlichst erwartet. MELE hat diesen Song zuvor schon ein paar Mal in Livestreams zum Besten gegeben und damit böse Ohrwürmer ausgelöst. Eventuell habe ich diese Streams deshalb auch abgespeichert, um sie morgens in der Bahn in semiguter Qualität hören zu können. Hatte ein bisschen den Charme von YouTube-Konvertern, mit denen ich mir 2005 meine Lieblingssongs auf den MP3-Player gezogen habe.

„Rosalie“ beginnt mit einer knackigen Gitarre und MELE’s Stimme, die von Anfang einen bittersüßen Touch hat. Während des Gesangs hört man wunderbar die unterschiedlichen Gefühle raus. Sie klingt lieblich, wenn sie darüber singt, wie verliebt sie ist und super angriffslustig, wenn es um Rosalie geht. Im Refrain wird’s dann rockig, die Gitarre mündet in Power-Akkorde, die von pfeffrigen Drums angefeuert werden. Wer diese Melodie nicht feiert, dem kann ich auch nicht helfen. Die Strophen sind etwas beruhigter, ab der Hälfte des Songs spürt man aber, dass es eeecht ernst ist. Das heftige Gitarrensolo kurz vor Schluss tut da sein Übriges. Geil, geil, geil.

Zwischen uns fliegen die Funken
Aber es funkt was dazwischen…
Rosalie, ich bin in deinen Sohn verliebt
Wenn er auf seinem Mofa flieht, vor der Polizei

Inspiriert ist der Song von MELE’s erster Jugendliebe und offensichtlich auch von dessen Mutter. Hollywood, RTL2 und ihr kennt das vielleicht: Die Mutter des/der Angebetenen ist einfach ein verdammtes Monster, das nicht checkt, wie krass ihr zusammengehört. Im schlimmsten Fall denkt sie sogar, dass du schlechter Einfluss für ihren Abkömmling bist – äh excuse me? So oder so ähnlich lässt sich Rosalie beschreiben, einfach ein Schwiegermonster (hey, das Jahr 2000 hat angerufen, es möchte sein Wort zurück). Deren Meinung interessiert MELE, rebellisch wie sie ist, aber herzlich wenig.

Genau mit dieser Uns-doch-egal-Attitüde zeigt sich auch das Musikvideo. Als ich mir das zum ersten Mal angeguckt habe, wäre ich fast aus dem Bett gefallen. Das Video ist ein verdammt geiler Kurzfilm, in dem sooo gut gespielt wird, dass ich mich kurz frage, ob es sich lohnt, noch schnell Popcorn zu machen. Achtet mal auf ihren durchbohrenden Blick – der ist so strong, dass ich mich echt kurz ertappt fühle. Viel besser hätte man das nicht in eine Bildsprache packen können, echt nicht. MELE und ihr von Jan van Putten verkörperter Partner in crime stolpern von leidenschaftlicher Liebe hinein in einen Überfall und wieder zurück. Und sind dabei immer auf der Flucht vor Rosalie, die die beiden erfolglos versucht aufzuhalten. Sorry Muddi, aber nicht mit uns, pow pow. Ich liebe wirklich alles an diesem Video, auch das Ende ist einfach nur der Shit!

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Video. Und dir, liebe MELE, wünsche ich einen tollen video release evening, weil ich weiß, wie sehr dir das am Herzen liegt. <3

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picky Jule

Aloha, ich bin Jule und ziemlich picky. Und genau deswegen berichte ich hier mit viel Liebe über die Musik deines zukünftigen Lieblingskünstlers. Fasziniert, leidenschaftlich und immer frei raus :) #sendnoods

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